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Erster Saisonsieg für Uli Theobald bei den German Bike Masters in Neustadt a.W.



 

 

 

 

Nachdem ich den eingeplanten Start beim Saar-Pfalz Cup in Hochspeyer habe ausfallen lassen, war der gestrige Marathon in Neustadt a.d. Weinstraße mein vorerst letztes Rennen vor dem anstehenden Urlaub. Ich muss gestehen, dass sich meine Motivation langsam verabschiedet und ich auch schon vergangene Woche Mühe hatte die Spannung zu halten und ernsthaft zu trainieren. Und das Rennen? Na ja: file under 'everyone needs some luck'.
Mein Start war wirklich gut, allerdings habe ich gleich zu Beginn die falsche Entscheidung getroffen und einen Angreifer am ersten Berg ziehen lassen mit der Einschätzung: "der verhungert schon noch". Tat er aber nicht. Im Gegenteil - der gute Mann ist bärenstark das ganze Rennen von vorne gefahren. Dahinter ich mit dem Juniorenfahrer Jan Pfitzner. Trotz allem habe ich versucht ruhig zu bleiben - in Kenntnis der Strecke und mit dem Wissen, dass diese noch einiges an technischen Schwierigkeiten zu bieten haben würde. Und so stand unser tapferer Solist denn auch nach der letzten Abfahrt am Rand und hat sein Hinterrad repariert. Sorry, aber so ist das Leben. Das Rad muss eben auch ins Ziel. Jan war im übrigen stärker als ich und fuhr als erster über die Ziellinie. Somit war der Sieger der Junioren absurderweise schneller, als der Sieger der Herrenklasse. (Für alle Straßenfahrer, beim MTB-Marathon starten alle gemeinsam...)
Da dies nach nunmehr elf Jahren als Lizenzfahrer mein erstes Mal ganz oben auf dem Podium gewesen ist, soll mir das wirklich egal sein.

Uli Theobald

LBS-Cup Oberlengenhardt



Cross-Country-Rennen

 

Bei ihrem zweiten Cross-Country-Rennen schlugen sich Michael Arnold und Jonas Landers am ersten Juliwochenende in Oberlengenhardt sehr gut. Nach der sehr anspruchsvollen Technikpassage, bei der es einen Parcours mit 5 Abschnitten über Wurzeln und Baumstämme zu bewältigen galt, folgte der Slalom, der möglichst schnell absolviert werden musste. Mit einigen Technikpunkten im Gepäck, die über den Rückstand/Zeitabstand im abschließenden Verfolgungsrennen über 3 Runden entschieden, stellten sich unsere Nachwuchsradeln in einem hervorragend besetzten Feld der Konkurrenz.

Top 20 bei der DM in Bad Salzdetfurth und Aufstieg in die A-Klasse



Am gestrigen Sonntag fanden im niedersächsischen Bad Salzdetfurth die Deutschen Meisterschaften im Cross Country statt und ich bin überglücklich berichten zu können, dass diese für mich ein voller Erfolg waren. Ende des vergangenen Jahres hatte ich bei meiner Saisonplanung für dieses Jahr grob angepeilt: Top 25 bei der DM und irgendwann mal ein UCI Punkt. Das schien ein hohes, aber machbares Ziel. Jetzt wurde es der 19. Platz und damit 7 Weltranglistenpunkte. Dazu kam es wie folgt:

Ich war bereits am Freitag vor Ort und konnte in Ruhe die Strecke begutachten. Diese ist zwar sehr hart (220 Höhenmeter auf kaum 5 Km) aber macht riesen Spaß und ist auch fair, da es Raum zum Überholen gibt. Genau mein Ding eigentlich. In den Tagen vor dem Start stieg dann auch bei mir die Anspannung und am Sonntag um 14:15h bin ich doch mit ganz schön Butter in den Knien zum Start gerollt.
Wie so oft hieß es erst einmal letzte Startreihe und damit schwierige Ausgangsbedingungen. Der lange Anstieg liegt auf dieser Runde direkt hinter dem Start und nach unglaublich harten ersten Rennminuten konnte ich mich doch schon gehörig nach vorne arbeiten. Gleich auf der zweiten Abfahrt dann ein Schock: meine linke Kontaktlinse ging flöten. 3,5 Dioptrien Kurzsichtigkeit sind zwar nicht das totale Aus - aber doch eine gehörige Schwierigkeit in technischen Abfahrten. ich hab eine halbe Minute versucht das Ding wieder reinzubekommen und dann aber beschlossen, dass ich meine Gruppe lieber beim Versuch blind abzufahren verliere, als beim Versuch meine Sehhilfe mit Bikehandschuhe einzusetzen.
Ride fast or die trying :-)

Glücklicherweise habe ich das Hinterrad von Robert Michaelis erwischt, der ziemlich genau mein Tempo fuhr an diesem Tag und so konnte ich mich in den Abfahrten in seinem "Kielwasser" einigermaßen schadlos halten und in den Anstiegen die entstandenen Lücken wieder zufahren.
Wir haben uns das Rennen offenbar gut eingeteilt, denn nach den schnellen ersten beiden Runden sind wir kaum langsamer geworden und konnten nach und nach Fahrer einholen. Eingangs Runde fünf signalisierte uns ein Betreuer "last lap" bevor wir von der 80% Regel betroffen wären und das war das Signal, nochmal alles zu mobilisieren. Im letzten Anstieg schlossen wir nochmals auf zwei Fahrer auf, die glücklicherweise so abgekocht waren, dass sie nicht mehr mitgehen konnten. Robert ging nun auch bergab volles Risiko und ich konnte durch mein Handicap nicht mehr mitfahren und beschloss - auf mich alleine gestellt - sicher und sturzfrei durch den letzten Downhill zu kommen, was auch gelang.

Ich bin super glücklich, dass auf den Tag genau alles gepasst hat dieses Jahr und bedanke mich bei allen, die mich während der Vorbereitung und in den letzten Tagen vor dem Rennen unterstützt haben.

Uli Theobald

 

Tälercup in Neustadt



Endlich Sommer. Ich gehöre ja zu der Spezies, die auch jenseits der 30° noch gut und gerne fährt - zumal die anderen dann umso mehr leiden.
Außerdem kommt die Form. Von Woche zu Woche wird es besser und heute war ein Beleg dafür. Schon am Start konnte ich mich vorne einordnen, obwohl ich mich schüchtern in die letzte Reihe gestellt hatte. In der ersten Runde habe ich mich zu Simon Gegenheimer nach vorne gearbeitet, dessen gute Linienwahl mir über die folgende Hälfte des Rennens half, mich in den Abfahrten zu orientieren. Ungewohnterweise bin ich heute nämlich gar nicht gut runtergekommen - vielleicht lag das daran, dass ich gestern 6h mit 180mm Federweg vorne und hinten unterwegs war, oder am lädierten Finger (Fingerkuppe am linken Mittelfinger halb ab), der mich doch noch behindert.

Wie dem auch sei - den Zeitverlust bergab konnte ich dadurch kompensieren, dass ich über die volle Renndauer ein konstant hohes Tempo durchgehalten habe. Die erste Top 10 Platzierung dieses Jahr mit dem siebten Rang gibt Selbstvertrauen und das Gefühl, Trainingsmäßig im soll zu sein. Die kommenden Wochen gilt: gib ihm saures! Sowohl was Intensität als auch Umfang angeht. Und dann mal sehen, was Salzdetfurth bringt.

Danke an dieser Stelle an die Familie Burkhardt, die sich auch dieses Wochenende wieder nicht zu schade war, mir meine Flaschen anzureichen. Super Sache!

Uli Theobald

http://uli-theobald.blogspot.com/

24h München



24-Stunden-Rennen in München

 

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich heißen Temperaturen gingen am letzten Juni-Wochenende insgesamt 2500 Radler beim 24-Stunden-Rennen in München an den Start. Auf der ca. 11 km langen Runde durch den Olympiapark mussten insgesamt 130 Höhenmeter überwunden werden. Auch vom RSV stellten sich mit Martin Schietinger und Markus Scherer wieder 2 Mitglieder der Herausforderung. Für die beiden „alten Hasen“ ergaben sich in diesem Jahr einige Änderungen beim Wechsel im Olympiastadion und in der Streckenführung, sowie bei eventuellen Pannen. Tagsüber wurde im Viererteam nach jeder Runde gewechselt, während sich nachts immer 2 Radler abgewechselt haben und so die anderen beiden wenigstens 2 Stunden schlafen konnten. Beim Zieldurchlauf konnte sich unser Team „fast and beautyful“ mit insgesamt 51 gefahrenen Runden ohne Stürze und nennenswerte Pannen über einen hervorragenden 10. Platz in der Masterwertung (Durchschnittsalter des Teams muss mindestens 40 Jahre betragen) freuen. Alle vier waren sich anschließend einig: trotz der Anstrengung war es wieder ein tolles Erlebnis!!

 

Martin Schietinger

LVM St. Märgen 30.5.2010

Eigentlich fährt man bei solchen Bedingungen gar nicht zu Hause erst los dachte ich mir. Erst recht nicht, wenn die erfahrungsgemäß besten Konditionen gefühlte 40°C und Wüstensand sind. Da fahre ich nämlich am besten. Ehrlich gesagt hatte ich im Winter beim Cross kein einziges Mal sowas vor mir, wie Sonntag in St. Märgen. Kalt. Matschig. Scheiße.

Erstaunlicherweise und trotz mangelnder Motivation lief das Rennen total gut. Nach verhaltenem Start konnte ich schon in der ersten Kurve viel Boden gut machen, da sich das halbe Feld gegenseitig aufhielt und an einem Torbogen aufgehängt hatte.Ich fuhr bis zur halben Rennzeit in einer dreier Gruppe, die für eine Top10 Platzierung gereicht hätte. Leider zollte mein Equipment dann den Bedingungen Tribut. Die Gänge hielten nicht mehr. Ein Chain-Suck nach dem anderen und das Schlimmste: meine Hinterradbremse verweigerte ihren Dienst komplett. Leider verlor ich dadurch in den Abfahrten dermaßen viel Boden, dass ich die Gruppe nicht mehr halten konnte.Trotzdem bin ich mit meiner ansteigenden Form zufrieden, nachdem nun auch meine Prüfungsmarathon an der Uni hinter mir liegt. Ein 13. Platz bei der LVM kann sich für meine Ambitionen auch sehen lassen.
Bis bald im Wald.

Uli Theobald

 

 

25.04.2010 Schwarzwälder Tälercup in Hausach

Eigentlich sollte das Cross Country Rennen in Hausach nur ein Formtest werden. Denn nach meinen bisherigen „Erfolgen“, beim Täler Cup, hatte ich keine großen Hoffnungen auf eine gute Platzierung.

Am Start stand ich in 3. Reihe ganz rechts, dieser Platz stellte sich als glücklich heraus. Denn als nach dem Startschuss zwei kurz auf einander folgende Stürze das Fahrerfeld behinderten, konnte ich  vorbei „schlüpfen“ und fand mich nach ca. 200 Metern an 5 Position wieder und fuhr sogar auf Rang 4 vor. Die ersten kurzen Steigungen habe ich gut verkraftet, aber leider befand sich etwa auf Hälfte der Runde, ein langer, recht steiler Berg. In dem mir leider die Beine „platzten“. Innerhalb von 200 Metern verlor ich meinen Platz unter den Top Ten und an der 2. längeren Steigung die Lust am Rennen fahren. Ich habe dann das Rennen als Drittletzter beendet.

Bei meinem Training werde ich in den nächsten Wochen wohl auf Grundlagenausdauer und Ga2 setzen und sehen ob dieses Jahr nicht doch mal eine gute Platzierung, vielleicht auch beim Täler Cup, für mich rausspringt. Das Rennen heute hat mich auf jeden Fall motiviert.

Tino Brüchner

DIRTY RACE



Murr-Cross-Duathlon  „Dirty Race“ am 30.01.2010

 

Insgesamt 6 Teilnehmer des RSV Vaihingen stellten sich mit dem Cross-Duathlon in Murr am letzten Januar-Wochenende einer neuen Herausforderung. Nach 5 km Laufen begaben sich die Teilnehmer mit dem Bike auf eine Schleife von 7,5 km, die zwei Mal zu bewältigen war. Anschließend waren nochmals 4 km zu Fuß zurückzulegen. Für einige von uns waren die beiden Laufstrecken aufgrund der ungewohnten Belastung und der, aufgrund der Witterung, erschwerten Bedingungen nicht ganz einfach zu meistern. Auch die Radstrecke hatte durch eisigen Untergrund und schneebedeckte , steile Abfahrten  ihre Tücken. Letztendlich konnten wir alle das Rennen ohne größere Blessuren und mit vielen neu gewonnenen Erfahrungen erfolgreich beenden.
Christopher Bork und Reinert Tschinkel belegten in ihrer Altersklasse jeweils eine Top-Ten-Platzierung. In der 80er- Teamwertung (= 2 Teilnehmer über 40 Jahre) konnten sich Reinert Tschinkel und Martin Schietinger über einen 2. Platz freuen. 
Sicher war dies für die Teilnehmer nicht der letzte Wettkampf dieser Art, da alle großen Spaß hatten.

Martin Schietinger